[REZENSION] Auf ewig dein – Eva Völler

Inhalt des Buches (Klappentext): Zeitreisen kann ziemlich gefährlich sein. Das weiß Anna nur zu genau, denn seit sie auf ihrer ersten Zeitreise ihr Herz an den gut aussehenden Venezianer Sebastiano verloren hat, musste sie schon so manch brenzlige Situation bestehen. Von der Gründung einer eigenen Zeitwächter-Schule hatte sie sich eigentlich ein etwas ruhigeres Leben versprochen. […]

Blog Love von Julia Zieschang

Inhalt des Buches

**Wenn Chaos glücklich schmeckt… #foodblog**

Vanny Mandel liebt Cupcakes und Sauberkeit. Als Foodbloggerin und Ordnungsfanatikerin ist sie nicht nur ständig mit der Kamera, sondern auch mit dem Staubwedel unterwegs. Das Chaos ist also vorprogrammiert, als Vanny gemeinsam mit zwei disziplinlosen Jungs in eine WG zieht, die mit ihrer lässigen und ungestümen Lebensweise dauerhaft gegen all ihre Prinzipien verstoßen. Vor allem ihr äußerst spontaner und gutaussehender Mitbewohner Lukas bringt Vanny mehr und mehr aus dem Konzept. Durch ihn beginnt die sonst so tadellose und geordnete Bloggerin, völlig zu vergessen, was ihre gesamte Welt eigentlich zusammenhält…

Wenn Ordnung zwanghaft ist

Beim Lesen des Klappentexts hätte ich die Protagonistin Vanny ganz anders eingeschätzt. Ich dachte sie wäre ein wenig ordentlicher wie andere Menschen, doch das war leider ein Irrtum. Mit ihrem Verhalten ging sie mir teilweise sehr auf den Keks. Ihr Ordnungsfimmel war sehr ausgeprägt und nahm zeitweise schon zwanghafte Züge an. Nichts ist sauber oder ordentlich genug. Es gibt ziemlich am Anfang eine Szene, wo Vanny im Supermarkt ist und unteranderem auch Mehl kaufen möchte. Eigentlich eine ganz normale Alltagssituation, doch nicht in dieser Geschichte. Vanny findet, dass das Mehlregal total falsch sortiert und eingeräumt wurde. Kurzerhand ordnet sie also im Supermarkt das Regal neu. Normal ist so eine Reaktion nun ja nicht gerade, dennoch ist mir bewusst, dass es Menschen gibt, die unter solchen Zwängen leiden und das möchte ich auch gar nicht runterspielen. Allerdings habe ich mich bei dieser Situation gefragt, warum ihre Eltern anscheinend nie mit ihr über ihre „Liebe“ zur Ordnung geredet haben. Ein solches Verhalten kommt ja nicht plötzlich über Nacht. Ich persönlich könnte mit so einer Person nicht zusammen leben ohne mit ihr an einander zu geraten. Auch das Probleme nur gelöst wurden in dem die anderen Charaktere ihre Bedürfnisse hintenangestellt haben, gefiel mir überhaupt nicht. Es wurden Konflikte somit nicht wirklich gelöst. Außerdem wurde mir die Protagonistin dadurch noch unsympathischer. Was mir ebenfalls nicht gefiel, war die Tatsache, dass Vanny ständig mit ihren Gedanken abgeschweift ist, selbst oder gerade, wenn andere mit ihr geredet haben. Bei jeder Situation, wo dies der Fall war, kam der Vergleich mit J.D. aus Scrubs und ich dachte nur: „Ja, ich habe es verstanden sie ist in diesem Punkt wie er.“

Die Nebencharaktere Matze und Steffi wurden meines Erachtens nicht wirklich gut in die Geschichte eingebunden und man hat nicht richtig was über sie erfahren. Die Folge war, dass man zu den beiden keinen richtigen Zugang gefunden hat, was ich sehr schade fand. Darüber hinaus fand ich Steffis Verhalten gegenüber Vanny teilweise ziemlich deplatziert. Sie hat sich des Öfteren einfach nicht wie eine Freundin verhalten. Des Weiteren fand ich es schade, dass Vanny kein Austausch mit anderen Bloggern hatte. Ihre Leidenschaft fürs Bloggen wurde zwar thematisiert und diese Stellen waren auch gut, aber irgendwie hat mir dieser Austausch dennoch gefehlt. Schade war es ebenfalls, dass ihre einzige Freundin Steffi war, was man natürlich auch auf ihren Ordnungswahn zurückführen könnte.

Wer mir hingegen gut gefallen hat war Lukas. Er hat Vanny Konter gegeben und sich nicht alles von ihr bieten lassen. Zusätzlich dazu hat man sehr schön während des Lesens eine Veränderung in seiner Person mitbekommen. Die Liebesgeschichte der beiden wurde allerdings nicht gut herausgearbeitet. Sie fand im ersten Teil der Geschichte fast gar nicht statt und am Ende ging es dann zu schnell.

An manchen Stellen war die Geschichte aber auch witzig und hatte einen Humor über den man lachen konnte, doch leider überwogen diese Stellen nicht.

Zum Schreibstil kann ich nur sagen, dass es sich um einen sehr einfachen handelt, der einem das Lesen nicht erschwert und den Leser gut durch das Buch durchbringt, allerdings konnte ich mich mit dem Schreibstil der Autorin dennoch nicht wirklich anfreunden.

Fazit

Als leichte Sommerlektüre ohne einen hohen Anspruch zu erwarten, geht die Geschichte durch aber alles in allem hat sie mich einfach nicht überzeugen können. Ich finde es so wieso schwierig, wenn man so gar nicht mit dem Protagonisten kann, weil irgendwie soll das ja die tragende Figur der Geschichte sein.

Insgesamt bekommt die Geschichte von mir gut gemeinte 2,5 Sterne.

 

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Feel Again von Mona Kasten

Feel Again von Mona Kasten

Inhalt des Buches (Klappentext):

Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen …

Vor dem Lesen:

„Feel Again“ war für mich der schwierigste Teil, da es der dritte und gleichzeitig letzte Teil der Reihe ist. Es fühlte sich vor dem Lesen schon an wie ein kleiner Abschied und mir war vorher schon bewusst, dass ich mit dem Teil vermutlich am längten brauchen würde, denn wenn wir ehrlich sind, verabschiedet sich doch niemand gerne.

„Wir sind nicht das, was sie über uns sagen, Sawyer. Lass dir das nicht einreden.“ (Isaac – Feel Again von Mona Kasten)

Eine besondere Geschichte mit Gefühle, die einen einfach überwältigen

In „Begin Again“ konnte ich Sawyer überhaupt nicht leiden, doch dann kam „Trust Again“ und Mona Kasten brachte einem Sawyer als Person näher. Als Leser wusste man einfach, da steckt noch mehr hinter als man bis jetzt weiß. Und was soll ich sagen? Es war tatsächlich so. Auch hinter Isaac verbirgt sich mehr als der Leser am Anfang denken würde. Isaac ist so vielschichtig, dass es beim Lesen einen einfach umgehauen hat. Ich persönlich wollte immer mehr über ihn erfahren und weiter hinter seine Fassade gucken. Er besteht aus so vielen Facetten, das ich ihn einfach ins Herz schließen musste.

Die Idee hinter dem Roman hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich würde am liebsten alles erzählen, aber ich möchte die Geschichte nicht spoilern, weil man sie einfach selber erleben muss. Mona Kasten zieht einen förmlich in die Gefühlswelt von Sawyer, was bei mir dazu führte, dass ich einmal um halb fünf morgens in meinem Bett saß und so heulen musste, dass es erst einmal eine Weile gedauert hat bis ich mich wieder beruhigt hatte.

Die Geschichte von Sawyer hat mich einfach sehr berührt und ich konnte komplett nachvollziehen, warum sie sich so abgeschottet hatte. Ich fand den Weg, den sie in „Feel Again“ zurücklegt wundervoll beschrieben und nachvollziehbar. In einigen Situationen war ich komplett auf ihrer Seite und habe nur gedacht, dass ich genauso reagieren oder genau das gleiche denken würde.

Was ich sehr erstaunlich fand an dem Buch und so vorher gar nicht gedacht hätte, war die Tatsache, dass ich mich so gut mit Isaac identifizieren konnte. Klar gab es schon andere Geschichten bei denen ich den Jungen absolut verstehen konnte, aber bei Isaac war es anders. Ich denke, dass liegt hauptsächlich an seiner Beziehung zu seinem Großvater. Ihm bedeutet sein Opa sehr viel und bei mir ist das nicht anderes.

Sawyer und Isaac sind einfach fantastisch zusammen. Sie harmonieren als Charaktere perfekt zusammen, obwohl sie so verschieden wirken.

Ich denke zu Monas Schreibstil muss ich nicht mehr viel sagen. Ich liebe ihn einfach und auch die Playlist war wieder einmal ein Traum. An dieser Stelle möchte ich auch noch kurz etwas zur Widmung sagen, diese war so toll. Sie vereint die drei Bände praktisch zu einem und das fand ich einen sehr schönen Aspekt.

Fazit

Ich glaube nachdem ich „Feel Again“ so in den Himmel gelobt habe, ist es nicht verwunderlich, dass das Buch 5 Sterne von mir bekommen hat. Es war richtig toll Sawyer und Isaac begleiten zu dürfen, gleichzeitig hat sich aber auch meine Befürchtung bestätigt. Ich habe das Buch ja schon Ende April bekommen, bezüglich einer Blogtour, die noch folgen wird und ich habe einen Monat gebraucht das Buch zu lesen. Ich wollte einfach nicht, dass die Geschichte und damit die ganze Reihe endet. Aus diesem Grund habe ich so lange an ihr festgehalten wie es nur ging. Es fühlte sich ein klein wenig nach einem Abschied von einem lieben Menschen an und ich persönlich hasse Abschiede, dennoch war das Buch großartig. Natürlich bekommt „Feel Again“ eine fette Leseempfehlung von mir.

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Trust Again von Mona Kasten

Trust-Again von Mona Kasten

Inhalt des Buches (Klappentext):

In dem Moment, in dem sie Spencer Cosgrove zum ersten Mal gegenübersteht, weiß Dawn, dass sie ein Problem hat. Ein großes Problem. Spencer ist sexy, charmant und lustig, genau ihr Typ – und er beginnt augenblicklich mit ihr zu flirten. Doch Dawn hat sich geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz, den sie empfindet, weil sie der falschen Person vertraut hat, zu groß ist die Wunde, die sein Verrat hinterlassen hat. Aber Spencer gibt nicht auf. Und als Dawn herausfindet, dass auch er ein herzzerreißendes Geheimnis verbirgt, wird ihr klar, dass sie keine Chance hat gegen die Art und Weise, wie er ihre Welt auf den Kopf stellt …

Vor dem Lesen:

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich Angst hatte „Trust Again“ zu lesen. Nicht vor der Geschichte an sich, sondern eher davor, dass diese nicht mit „Begin Again“ mithalten könnte. Ich fand „Begin Again“ so toll und dementsprechend waren natürlich meine Erwartungen an den zweiten Band.

Eine Liebe, die mit jeder Seite wächst

Dawns Geschichte kannten wir zum Teil schon aus „Begin Again“, was mich dazu veranlasst hat zu überlegen, was da noch hinter ihr stecken könnte. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass das schon alles war und das war es absolut nicht. Mit jeder Seite kommt man immer näher an die Hintergrundgeschichte und die ist auf ihre ganz eigene Art und Weise sehr emotional. Allerdings hat nicht nur Dawn etwas, was sie den anderen nicht erzählt, sondern auch Spencer.

Ich mochte ihn vom ersten Moment an als ich ihm in „Begin Again“ begegnet bin. Er besitz so viel Charme und Charisma. Er muss sich absolut nicht hinter Kaden verstecken. Seine Geschichte ist noch bewegender als Dawns. Wir kennen Spencer ja eigentlich als den charmanten Witzbold, der eigentlich immer gut drauf ist, doch auch er hat eine schwere Vergangenheit. Wie bei Dawn braucht es natürlich etwas Zeit bevor wir diese erfahren, doch das ändert nichts an den Emotionen, die Mona Kasten dadurch transportiert.

Die Geschichte zwischen Dawn und Spencer entwickelt sich mit jeder Seite und ich habe das Buch einfach verschlungen. Man merkt die Entwicklung der beiden Charaktere wirklich gut und ich Mona lässt sich auch Zeit mit dieser Entwicklung. Nichts passiert Schlag auf Schlag, was absolut perfekt gemacht wird, denn es kommt trotzdem keine Langeweile auf.

Natürlich treffen wir auch Charaktere aus dem ersten Band wieder, was zum Teil ziemlich witzig ist. Besonders die Szene, wenn Dawn bei Allie und Kaden in der Wohnung schreiben will, ist so urkomisch, dass ich einfach lachen musste. In „Begin Again“ lernen wie auch Sawyer etwas besser kennen, da sie Dawns Mitbewohnerin ist und was soll ich sagen, mir hat es sehr gefallen wie Mona dem Leser langsam vermittelt hat, dass sie nicht so ist wie es auf den ersten Blick scheint.

Genau wie im ersten Band haben wir in „Trust Again“ auch wieder eine Playlist, die die Geschichte perfekt unterstreicht und mich zu einem kleinen One Direction Fan werden ließ.

Fazit

Mit „Trust Again“ hat Mona Kasten mal wieder eine wundervolle Geschichte geschrieben, die einem nahegeht. Die Autorin schafft es einfach mit ihren Worten so viel zu transportieren, dass man sich vollkommen in die Geschichte fallen lassen kann. Genauso wie „Begin Again“ bekommt auch „Trust Again“ 5 Sterne von mir. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen es zu lesen.

 

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